Cholesterinarme Ernährung

Cholesterin und zu hohe Cholesterinwerte

Hohe Cholesterinwerte zeigen eine weit verbreitete, ernährungsbedingte Überversorgung des Körpers. Gefäßverengungen, die bei chronisch erhöhten Werten oft zu beobachten sind, können Arteriosklerose und damit Herzinfarkt oder Schlaganfall verursachen. Eine ausgewogene Ernährung zur Erlangung eines normalen Cholesterinspiegels ist daher nicht nur bei Risikogruppen wie Übergewichtigen oder Patienten mit erhöhtem Blutdruck zu beachten. Die Eigenschaften und physiologischen Zusammenhänge des Cholesterins und seine Wirkung im Körper lassen sich so beschreiben:

Cholesterin ist ein schlecht wasserlöslicher, ausschließlich natürlich vorkommender Stoff, der in vielen tierischen Nahrungsmitteln enthalten ist. Das Cholesterin zählt im chemischen Sinne zu den Alkoholen, ist also eine organische Verbindung und wird gemeinhin, wenn auch unkorrekterweise, als Fett, Blutfett oder Fettsäure bezeichnet. Zutreffend hingegen ist, dass der auch als Cholesterol bekannte Naturstoff für den menschlichen Organismus unverzichtbar ist, speziell in seiner stabilisierenden Funktion für Zellmembrane und dort beim Austausch von Botenstoffen. Aber auch als Grundstoff für Gallensäuren oder Hormone ist Cholesterin notwendig. Es kommt zum überwiegenden Teil also innerhalb der Körperzellen vor, in der Leber, im Gehirn, zu einem geringen Prozentsatz aber auch im Blut des menschlichen Körpers.

Etwa sieben Gramm Cholesterin befinden sich durchschnittlich im Blutkreislauf. Einerseits durch die Nahrung, andererseits und zum größeren Teil erhält der Organismus das Cholesterin durch Eigenproduktion der Leber.

Auf dem Weg von und zur Leber, wo Cholesterinlager und -herstellungsort ist, muss es also den Weg über Arterien und Venen nehmen. Aufgrund seiner Hydrophobie, also der Nichtlösbarkeit im Wasser, ist Cholesterin dort immer an Fett-Eiweiß-Kombinationen, die sog. Lipoproteine gebunden. Nur so kann es im Blut transportiert werden. In dieser Transportform unterscheidet man es nach seiner Dichte, von sehr gering - VLDL - über gering - LDL - bis hoch - HDL.

OMEGA-3, 6 und 9: Fettsäuren als Cholesterinwaffe

Hochwirksames OMEGA Fettsäuren-Präparat zur cholesterinsenkenden Ernährung
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Omega 9 ist besonders für den positiven Einfluß auf den Cholesterinspiegel bekannt.In der richtigen Kombination der Omega Fettsäuren 3, 6 und 9 leisten sie einen hohen Beitrag zur Gesundheit von Blut und dem Herz-Kreislaufsystem. Sie wirken als natürliche Blutverdünner und entlasten damit das Herz und die Blutgefäße.



Gefahr für Herz und Blutkreislauf durch LDL-Cholesterin

Aus gesundheitlichen Gesichtspunkten ist ein Übermaß an LDL-Cholesterin im Blut schädlich und dauerhaft potenziell gefährlich. Der Grund liegt darin, dass LDL die Hauptform des für den Transport gebundenen Cholesterins im Körper darstellt. LDL hat die Eigenschaft, das an sich gebundene Cholesterin direkt ins Blut abzugeben, wenn das eigentliche Transportziel - die Körperzellen - bereits gesättigt ist. Und im Blutkreislauf lagert sich dann das freigesetzte Cholesterin zusehends an den Gefäßinnenwänden ab, führt eine Verengung der Gefäße und damit Arterienverkalkung - Atherosklerose herbei. LDL wird aus VLDL in der Leber selbst hergestellt. Führt man über die Nahrung zusätzlich zu viel Cholesterin zu, muss auch dieses für den Weg durch den Körper von den Lipoproteinen in LDL-Cholesterin umgewandelt werden. Die Folge ist eine Überversorgung, auf die das LDL über den eben beschriebenen Weg der Entleerung im Blut reagiert. Darin liegt die Gefahr für die bekannten kardiologischen Erkrankungen wie Angina Pectoris, Herzinfarkt oder Schlaganfall. Cholesterinsenkung ist daher unter Umständen eine lebenswichtige Angelegenheit. 

Der hochverdichteten Cholesterinverbindung HDL schreibt man wiederum eine positive, regenerative Wirkung auf die Herz-Kreislauf-Gesundheit zu.  HDL transportiert das vom LDL abgelagerte Cholesterin wieder ab und führt es der Galle zur Ausscheidung zu. Vom "gesunden Cholesterin" sollte man also genügend im Blut haben.

Zu den seit mehr als 30 Jahren andauernden Cholesterindiskussionen und Blutfettwert-Diskursen ist kritisch anzumerken, dass manche Stimmen vorbringen, ein eindeutiger Nachweis des Zusammenhangs von Cholesterin und Herzerkrankungen sei bisher nicht erbracht worden. Hingegen weisen neuere Studien darauf hin, dass die Konzentration anderer Substanzen wie Melatonin, Fibrinogen oder Homocystein im Blutkreislauf eine deutlich höheres Risiko mit sich bringen, z.B. einen Herzinfarkt zu begünstigen. In dieser Argumentationskette bleibt natürlich hinter der Notwendigkeit der riesigen Palette an cholesterinsenkenden Medikamenten und cholesterinarmen Nahrungsmitteln ein großes Fragezeichen. 

Weiterführende Informationen zu Blutwerten im Hinblick auf Glucoseanteil bzw. Blutzuckerwerte sowie weitere Diabetes Patienten-Informationen können Sie auf dem zugehörigen Informationsportal nachlesen..